Ausflug der Kirmesgesellschaft nach Hamburg

 

Am frühen Morgen des 11. Aprils machten wir uns in Montabaur auf den Weg, um ein gemeinsames Wochenende in Hamburg zu verbringen. Nachdem wir am Kölner Hauptbahnhof auch unsere letzten Mitfahrer eingesammelt hatten, war unsere Truppe komplett und zählte nunmehr 38 Teilnehmer.

Bereits auf der Hinfahrt gelang es der Gruppe durch Mithilfe einiger Fässchen Bier, gepaart mit einer gehörigen Portion Vorfreude, neben sich auch den restlichen Zug zu unterhalten. In Hamburg angekommen, checkten wir in unserem Hotel „Panorama Inn“ ein. Nach kurzer Erholungspause ging das Programm in Form einer Hafenrundfahrt weiter. Der im Laufe des Tages angestaute Hunger wurde anschließend im zentral gelegenen Restaurant „Herzblut St. Pauli“ gestillt.

Der restliche Abend wurde in Kleingruppen auf unterschiedlichste Art und Weise verlebt. Während einige sich von den Tortouren des Tages erholten, nutzten andere die Gelegenheit, ausgiebig das Tanzbein zu schwingen. Wiederum andere lernten Helden aus Kindheitstagen mit anderen Augen zu sehen. Im Morgengrauen endete die Nacht aber schließlich doch auch für die letzten im Hotel.

Wem der Sinn danach stand, hatte am Morgen die Möglichkeit, sich für den anstehenden Tag in Form eines ausgiebigen Frühstücks im Hotel zu stärken.

Eines der Highlights der Tour war der Besuch des Hamburger „Dungeons“ in der Speicherstadt. Hier erlebte die Gruppe die Geschichte der Elb-Metropole auf gruselige Art und Weise am eigenen Leib. Unter anderem versuchte die Gruppe nach einem sehr anschaulichen Vortrag über die Pest, als frischgebackene Piratenmeute ihren Anführer Störtebeker zu befreien. Zum Abschluss des Besuchs im „Dungeon“ mussten sich dennoch alle geschlagen geben und erhielten Logenplätze bei ihrer eigenen Hinrichtung.

Der weitere Nachmittag stand wieder zur freien Verfügung. Diese Zeit nutzen einige um den Hamburger SV bei ihrem Heimspiel gegen den MSV Duisburg zu unterstützen. Der Erfolg blieb jedoch trotz des hohen Besuchs aus dem Westerwald aus.

Der Abend wurde erneut gemeinsam begangen. Aufgeteilt in zwei Gruppen erlebten wir eine „Historische Hurentour“ durch Hamburgs Rotlichtviertel. Hierbei lernten wir neben mehreren einschlägigen Bars und Clubs auch einige ungewöhnliche Accessoires kennen. Die Tour endete in geselliger Runde an St. Paulis ältestem Tresen. Die restliche Nacht über mobilisierten alle ihre letzten Kräfte um das Hamburger Nachtleben noch einmal richtig aufzumischen. Dennoch gelang es den meisten, am Sonntagmorgen den berühmten Hamburger Fischmarkt zu besuchen.

Am Vormittag stand uns jedoch noch die größte Herausforderung des Wochenendes bevor. Die gemeinsame Heimreise! Diese verpassten gleich zwei unserer Mitreisenden. Einer der beiden aufgrund akuter Übermüdung, die auf die letzte Nacht zurück zu führen war, dem zweiten wurden seine Toilettengewohnheiten zum Verhängnis.

Wieder in Montabaur angekommen, endete der Wochenendtrip an dieser Stelle. Trotz sichtlich erschöpften Gesichtern waren sich alle einig, dass die Tour ein voller Erfolg war und nach Fortsetzung schreit!!!

 

Besonderer Dank gilt an dieser Stelle Marc Müller, der das Wochenende größtenteils selbstständig organisierte.